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IMAGE AGENCY FACHGEBIET GANZHEITLICHE FOTOGRAFISCHE AUFNAHMEN

Auf dieser Bereichsseite erfahren Sie einiges über die von Koseck so genannte "ganzheitliche Fotografie" und ihren Besonderheiten. Zunächst einmal kurz und knapp: Was versteht man unter ganzheitlicher Fotografie? Mit diesem Begriff kommuniziert Koseck eine Art der Fotografie, die einen Fixpunkt ausmacht. Also ein Objekt, dass als wichtigstes Element gilt - alle anderen Elemente in der Summe aber nicht unwichtig sind und deshalb auch in einer Art von Nebenfokus stehen sollen. Man könnte auch sagen, dass es sich hierbei um Kontextaufzeichnungen handelt. Ganzheitliche Aufnahmen können dabei verschiedene Formate besitzen. Sie können hochkant genauso fungierend sein wie im üblichen Querkant-Format bis hin zu Panoramafotografien. Letzteres lässt sich oben am Titelbild anmuten, welches eher "bandartig" daherkommend ist. 

Diese Art der Fotografie ist eine für Koseck sehr vertraute Fotografieform, da er den Blick für das wesentliche (dem ausgemachten Fokus) und das Drumherum hat bei dem es auf etwaige Details ankommen kann, die in einer Fotografie unbedingt ersichtlich sein sollen oder aber auch unbedingt versteckt bleiben sollen. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Fügung von Farbenspielen. Details etwa, die daher besonders gut ins Bild passen und wiederum andere, die eher ein Bild kaputt machen würden. Denn eines ist bei dieser Form der Fotografie besonders wichtig: Die Authentizität der Aufnahme selbst, die nicht gestellt wirken soll und die Formstimmigkeiten aller Objekte, die in einem Bildausschnitt zu sehen sein sollen. Die ganzheitliche Perspektive soll also den Blick auf das Wesentliche lenken, die weiteren Details aber nicht ausblenden, da sie ein wichtiger Teil des Kontexts sind. Würde man demnach nach dem obigen Beispiel den Zug aus dem Bild nehmen, also nur die Haltestelle fotografieren, würde der Fixpunkt fehlen. Der Betrachter könnte sich an nichts vernünftig orientieren. Radiere man die stählerne Konstruktion um den Zug herum weg, würde der Kontext zur Aufnahme fehlen.

Ein Hamburger DT5-U-Bahnzug steht an der markanten U4 Haltestelle Elbbrücken und wartet auf grünes Signal zur Abfahrt

Beispiel: Man betrachte die nebenaufgeführte Fotografie. Bei dieser Fotografie stand der U-Bahnzug an der Haltestelle "Elbbrücken", einer der architektonisch modernsten Haltestellen in Hamburg der U-Bahnlinie 4. Um eine derartige Situation einzufangen macht man sich darüber Gedanken, was der spätere Betrachter überhaupt alles wahrnehmen soll. In diesem Beispiel war der U-Bahnzug die Hauptattraktion, denn der Blick wandert zuerst dorthin. Um den Kontext, des "gleich ausfahrenden Zuges" in sich stimmig zu gestalten, fotografierte Koseck hier einen beträchtlichen Teil der Haltestelle mit. Dies liegt an dem Blickwinkel, der hier von unterhalb der horizontalen Ebene kommt. Um die in die Haltestelle einfallenden aber dezenten Sonnenstrahlen auf eine Ebene mit den Frontscheinwerfern des Zuges zu bringen, war eine tiefere Position notwendig, damit keines der Elemente "aus dem Rahmen fällt" und somit negativ auffallen würde. Im Rahmen dieser Aufnahme wirken dann auch die Signalanlagen "stimmig und gut im Bild positioniert", ebenso der gelbe markante Kasten in der rechten unteren Ecke des Bildes, der im Kontext nochmals unterstreichen soll, dass es sich bei dem hier betriebenen System um ein "typisch elektrisches" handelt. Würde man das Bild weiter analysieren, würde man weitere Details feststellen, die sich hier darbieten - etwa die brachial wirkende Architektur und dem Bildausläufer im Gegensatz dazu am linken Rand, welches eine Weichheit widerspiegelt.

Um derartige Fotografien in ihrer Gesamtheit und immer im Kontext bezogen erstellen zu können, bedarf es einiges an lebendiger Fotografieerfahrung, denn mit verächtlich bezeichneten "Schnappschüssen" erreicht man nicht derartige Resultate. Es zeugt vom großen Können und dem Gefühl davon, was am Ende eine gute Fotografie ausmacht zur der eben auch die farbliche Abstimmung gehört. Bei Arten solcher Fotografien darf man zudem auch eines nicht vergessen: der immense Zeitdruck! Eine U-Bahn steht nicht stundenlang dort, sondern im Regelfall nur 5 bis höchstens 10 Minuten. Innerhalb dieser Zeit muss nicht nur das Motiv und die Kameraeinstellung gefunden sein, sondern optimaler Weise auch DAS Foto geschossen sein, mit das der Auftraggeber leben kann. Eine derartige Session erfolgt daher im Rahmen einer Fotoserie, die in solchen Fällen zwischen 20, 50 bis 80 Fotografien umfasst um hieraus eine Mindestanzahl von 5 bis 10 Fotografien sondieren zu können, die am Ende wirklich "brauchbar" sind. 


GANZHEITLICHE FOTOGRAFISCHE AUFNAHMEN ... 

... nutzt man in der Regel später als Hochglanzaufnahmen, etwa für den Hochglanzdruck für höherwertige Broschüren, Unternehmensdarstellungen (print, web), für höherwertige Buch- und Heftproduktionen, für Postkartenmotivdrucke, Posterdrucke und ähnlich hochangesiedelten Projekten, bei denen es auf eine besonders gute und hochwertige Imagepflege ankommt. Die Fotografierarbeiten unterliegen hier unterschiedlichen Herausforderungen, so dass keine genaue pauschale Zeitangabe für derartige Produktionen angegeben werden kann. Bei Interesse an ganzheitlichen Aufnahmen, vereinbaren Sie bitte ein Gesprächstermin mit dem Fotografen.


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