(UN)RECHTSKÖNIGIN - Wenn gesetzliche Betreuungen zur Katastrophe werden
Bei dem Taschenbuch "(UN)RECHTSKÖNIGIN" handelt es sich um eine wahre Geschichte, die einen 4-Jahre andauernden Fall in all seinen Facetten beleuchtet was das Thema der Gesetzlichen Betreuung anbelangt. In Deutschland ein durchaus brisantes Thema, denn es bedeutet für die betreuten Betroffenen auch immer eine besondere Art der Einschränkung. Obwohl nach dem deutschen Betreuungsgesetz die Rechte der Betroffenen (erst im Jahr 2025 erneuert und überarbeitet) zum Teil deutlich gestärkt worden sind, zeigte sich in der Realität, dass es sich dabei scheinbar nur um Makulaturgesetze handelt, die man zwar befolgen kann - es aber der Ansicht nach von Richtern nicht muss. Denn dies ist nur eine der Erfahrungen, die die Familie Koseck machen musste. Der Autor Ronny B. Koseck (u.a. bekannt für gesellschaftskritische Bücher) griff auch hier wieder einmal zur Tastatur um eklatante Missstände nicht nur der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sondern darüber hinaus auch zu umschreiben, wie gesetzliche Betreuungen die Leben derer, die sie schützen sollen, ernsthaft in Gefahr bringen. Das schlimme daran: Der deutsche (Rechts- & Sozial-)staat weiß von dem teils menschenverachtenden Treiben und unternimmt dagegen ziemlich genau nichts. Dies zeigen die eigens erlebten Erfahrungen von Ronny B. Koseck und seiner Mutter, die im wahrsten Sinne des Wortes mehrfach durch die Hölle gehen musste, um sich den gegen ihren Willen stattfindenden Maßnahmen entziehen zu können. Der Autor ist sich darüber hinaus inzwischen sicher - das ist kein Einzelfall gewesen sondern Methode!
Das durchaus provokante Cover zu einem ernsten Thema, dass in Deutschland bislang völlig unterbelichtet ist.
Das Buch und sein Cover - Ein besonderer Gedanke
Der Autor Ronny B. Koseck ist bereits hinlänglich dafür bekannt, den Finger in die Wunde zu drücken - Gesellschaftspolitisch wie auch Gesellschaftskritisch in einem besonderem analytischen Ausmaße. Als Forensiker scheint es in den "Genen" zu liegen, Dinge zu Hinterfragen und Analysen darüber anzustellen, was und wie sich etwas in der deutschen Gesellschaft zuträgt. Nur so, so ist sich Koseck sicher, lassen sich Missstände erkennen und auf mittlerer Sicht beheben.
Mit diesem Buch verhält es sich nicht anders. Direkt am Ort des Geschehens erlebte der Autor im Rahmen seiner eigenen Familie, wie eigentlich gut gedachte und gemeinte gesetzliche Betreuungen zum absoluten Horror werden können. Eine gesetzliche Betreuerin von Berufswegen (in den meisten Fällen frauliche Personen) - daher auch der eher weibliche Titel "(Un)rechtskönigin", soll auf bittere Art und Weise aufzeigen, dass sich jene nicht gerade selten wie "Wüstenköniginnen" benehmen und entsprechend verhalten. So soll das KI-erstellte Bild eine Wüstenkönigin zeigen, die sich nur darum scherrt Macht um jeden Preis auszuüben und Gelder einzustreichen, die nicht zustehen. Das das bekanntliche "Letzte Hemd" keine Taschen besitzt, ist hiermit gleich so dargestellt, dass es überhaupt kein Hemd mehr gibt - nicht mal mehr Fleisch unter der Region des Kopfes. Doch das ist der gesetzlichen Betreuung egal. Als garstiges Biest wahrgenommen, von Menschenkenntnis und sozialen Umgängen keine Ahnung und das Betreuungsgesetz nie geachtet - so in etwa ist die KI-erstellte Frau wohl wahrzunehmen. Justitia rundet ausgerechnet bei (un) das Bild ab. Justitia selbst scheint den deutschen Gesetzen, wie sie von der Politik gemacht werden selbst nicht mehr überzeugt zu sein. UN- oder auch ein UNding!
Die wichtigsten Stellenwerte und Attributen des Buches in 7 Feldern erwähnt
Bei diesem Buchprojekt handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Mutter und Sohn, dass in dieser Art und Weise recht einzigartig ist und es mit heutiger Sicherheit auch bleiben wird. Der Grund hierfür ist recht einfach: Während Mutter aufgrund ihres vorangeschrittenen Lebensalters eher andere Interessen als der Sohn verfolgt, dürfte es nicht unüblich sein, dass es nicht zu einem weiteren Projekt kommen wird. Bei diesem Projekt ist und war das anders. Eine gesetzliche Betreuung, die zwar mit der Mutter zu tun hatte, jedoch aber auch immer die innerfamiliäre Situation in einem gewissen Stadium negativ beeinflusst hat. Ständig war dies innerhalb von 4 Jahren das dominierende Thema zwischen Sohn und Mutter, die letztlich immer unzufriedener mit der Gesamtsituation geworden ist. Es ist also ein Thema das beide gleichermaßen teilhaben ließ, so dass es in diesem Umfang nur Sinn machte, die Situation in einem ordentlichen Buch darlegen zu können und schlussendlich auch zu wollen. Denn auch hierzu gehört heutzutage viel Mut und nicht zuletzt auch die Standfähigkeit auf aufkommende Resonanzen angemessen zu reagieren. | |
Ein weiterer und wie der Schriftsteller Ronny B. Koseck findet, wichtiger Baustein für eine solide Ausarbeitung ist die reale und möglichst eigene Erfahrung um mit einem gesellschaftlich eher schwierigen Thema punkten zu können. Insbesondere in Fällen von gesetzlicher Betreuung darf man die Wirkung von gemachten Aussagen nicht unterschätzen. Sich in einem solchen Fall dann also auf einem "Hörensagen" zu berufen ist und wäre der falsche Weg - da es in bestimmbaren Fällen sicherlich auch immer wieder mal auf eine Beweisführung ankommen kann. Das Thema ist heikel, so dass es dem Autor selbst wichtig war, die Situation aus erster Quellenlinie zu erfahren. Was steht da noch näher, als wenn es bereits einen Betreuungsfall in der eigenen Familie gibt? Richtig, nichts - denn innerhalb der Familie sollte man offen miteinander sprechen können. Die beiden tun dies allzeitlich und zu fast jeder Thematik - daher natürlich auch selbstverständlich zu einem derart belastenden Thema, dass nicht nur für immense Unruhe sorgt, sondern auch dazu führte, wie in der Steinzeit leben zu müssen. Viele Telefonate, behördlichen Angelegenheiten und Gutachtentermine hat der Autor und Sohn zugleich sogar selbst mitbekommen. | |
Wenn Koseck für eines im besonderen Maßen bekannt ist, dann für seine ausgezeichnete Fähigkeit Missstände in der Gesellschaft zu Analysieren, zu Verstehen und umfassend nicht nur zu Benennen, sondern auch verständlich zu beschreiben. Deshalb und gerade deswegen handelt es sich bei diesem Buche auch wieder um eines (neben Familie Lad aus dem Jahr 2025) aus der gesellschaftskritischen Sparte. Während der fiktive Roman Familie Lad eine Familie beschreibt, die nicht real existent ist, zeigt die Ausarbeitung zu (Un)rechtskönigin ein ganz anderes Bild. Eine Familie die echt ist und eine Situation für Betroffene und Verfasser, die insgesamt kritisch sein oder werden kann. Die Personen sind identifizierbar. Anders als bei der gesetzlichen Betreuerin und den sonstig auftauchenden Personen in diesem Buche, deren Namen aus rechtlichen Gründen geändert worden sind. Auf der anderen Seite ermöglicht das Werk so aber auch einen direkten Ansprechpartner - denn wer weiß wohin die Reise gehen wird. Zu hoffen bleibt, dass es Koseck gelingt, das bislang stark tabuisierte Themata der Gesetzlichen Betreuung in die gesellschaftliche Diskussion zu holen. Die Mitte der Gesellschaft hat keine Ahnung was da abgeht. | |
Ein weiterer wichtiger Umstand ist der der Begriffsbestimmungen. Wie die Wortzusammensetzung von Gesetzlicher Betreuung schon offenbart, handelt es sich bei dem Verfahren einer gesetzlichen Betreuung um ein solches, welches Gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Dies bedeutet, dass in diesem Buche zwangsläufig auch immer wieder Gesetzestexte zitiert werden in denen juristische Fachbegriffe vorkommen. Wichtig ist, dass derartige Begriffe wie etwa "Vomundschaft, Entmündigung" und der Gleichen - nur um mal zwei Begriffe ins Feld zu führen, definiert werden sollten. Was hat man als Laie darunter zu verstehen und was verstehen Juristen? Eine zentrale Frage, die der Autor immer wieder feststellen musste. Denn wenn zwei das Gleiche sagen, bedeutet dies nicht zwangsläufig das Gleiche. Hier werden daher teils komplexe juristische Begriffe soweit ins einfache und barrierefreie Deutsch heruntergebrochen und erklärt, so dass sie wirklich jeder Laie verstehen kann und ja schlussendlich auch soll um mit den Begrifflichkeiten etwas anzufangen zu wissen. Gerade wenn es um Beschwerden vor Gerichten und Aussagen vor Behörden geht, ist es von Vorteil mit der Fachsprache sicher agieren zu können. | |
Wie schon oben erwähnt muss man sich im Rahmen einer gesetzlichen Betreuung auch immer wieder mit gesetzlichen Grundlagen auseinandersetzen, sie überhaupt erstmal finden und dann auch noch verstehen können. Für nicht Juristen gar nicht mal so einfach. Viele gesetzliche Grundlagen spiegeln eine Eindeutigkeit wieder, sie sie vom Gesetzgeber gewollt ist. Andere wiederum sind da nicht so eindeutig - Auslegungssache oder lassen sich inhaltich so verdrehen, dass sie sogar zum Nachteil gereicht werden können. In diesem Buch soll auch hierauf eingegangen werden und die aktuell geltende gesetzliche Grundlage beleuchtet werden. Darunter auch die Nennungen von Paragrafen aus dem deutschen Betreuungsgesetz zu den Rechten und Pflichten, die eine gesetzliche Betreuung innehält. Darunter auch das so genannte Ausschlussverfahren - ein Relikt, dass es beispielsweise für Familienangehörige nahezu unmöglich macht im Sinne der betreuten Person zu handeln. Interessant sind hierbei die Absurditäten und die Gesetze zwischen Betreuungsgesetz und dem Sozialgesetzbuch, die sich so stark beißen, dass ein Handeln zu beiderlicher Seits fast ausgeschlossen ist. | |
Aber natürlich soll in diesem Buche auch thematisiert sein, was passiert, wenn man Behörden und Gerichten Missstände meldet und anzeigt. Aus den Erfahrungen der Koseck's kommen Fälle und Falllagen zum öffentlichen Vorschein, die einen die Haare kräuseln lassen. Gemeldete Missstände einfach nicht nachgegangen werden und man die Betroffene betreute Person "nachfolglich Anklägerin" zur "Beschuldigten" macht - das Rechtssystem demnach umkehrt und dies soweit reicht, dass man inzwischen sogar von einer "Beweislastumkehr" sprechen muss. Die Person, die Missstände aufzeigt soll sie demnach also auch belegen. Abstrus, denn das ist die hoheitliche Aufgabe des deutschen Rechtsstaates und nicht die Aufgabe von Bürgern. Aus ebensolchen Erfahrungen zeigte sich unterdessen nicht nur wie dysfunktional das deutsche Rechtssystem ist sondern darüber hinaus auch, dass man gerne mal "wegschaut", sich dafür generell nicht interessiert oder die Anklagenden als "Lügner und Geschichtenerfinder" denunziert. Alleine das ist schon eine Straftat, die neben anderen von gesetzlichen Betreuern gleichermaßen ausgeführt werden wie auch von Richtern selbst, die das Rechtssystem beugen und das Recht in die eigene mit Dreck besudelte Hand legen. Deutschland hat ein Problem mit Justitia - und dies nicht nur in dieser speziellen Belange der gesetzlichen Betreuungen. | |
Als letzten Kernpunkt, der das Buche in einem besonderen Maße für die breite Gesellschaft interessant macht, gilt der Punkt der Warnungen. Eigentlich schon fast traurig, dass man in einem Land wie Deutschland Warnungen aussprechen muss. Doch die Vergangenheit hat mehrfach gezeigt, dass das Rechtssystem in Deutschland dysfunktional und an vielen Stellen ungerecht ist. Hierzu gehören auch Verhaltensweisen und Anzeichen, die man bei einer gesetzlichen Betreuung erkennen kann. Ronny B. Koseck hat gewisse Anzeichen bereits zu Beginn der gesetzlichen Betreuung festgestellt - vor allem aus solider Menschenkenntnis und deren psychologischen Verhaltensweisen heraus, die sich im Laufe der Betreuungszeit nahezu alle auch bestätigt haben. Einige seiner gemachten Erfahrungen und Offenbarungen hierzu, finden sich in Warnungen verpackt, damit Sie in einem solchen oder ähnlichen Fall entsprechende Maßnahmen einleiten können. Wer Koseck kennt weiß, dass er sich mit generellen und pauschalisierten Warnungen eher zurückhält. Kommt es dann doch zu etwaigen Warnungen, so darf man sicher davon ausgehen, dass da auch Substanz dran ist und jene Warnung ihre Berechtigung findet. |
Familie Koseck - Mutter und Sohn schildern ihre Sichtweisen zu(r) (Un)rechtskönigin
Ronny B. Koseck, Schriftsteller
"Mir ist es ein besonderes Anliegen dieses immer noch in der deutschen Gesellschaft tabuisierte Thema aus den Schatten zu holen und vor allem die Nachteile zu beleuchten (...)"
Persönliche Worte vom Schriftsteller in zitierter Weise:
"Der Titel zur Unrechtskönigin fiel mir an einem Sonntagnachmittag während eines Besuches bei meiner Mutter ein. Das Thema - wie fast jeden Sonntag lautete Gesetzliche Betreuung und deren Abschaffung. Seit geraumer Zeit, weit über 12 Monaten, versuchten wir alles erdenkliche, damit die gesetzliche Betreuung für meine Mutter aufgehoben wird, die sie während der schweren Corona-Zeit erhalten hatte. Angefangen hatte das Martyrium mit einer offiziell eingereichten Beschwerde über die gesetzliche Betreuerin beim zuständigen Betreuungsgericht in Hamburg. Was darauf folgte spottete jegliche Beschreibung und hatte meiner Meinung nach nicht mehr sonderlich viel mit einem funktionierenden Rechtsstaat zu tun. War Justitia blind? Blind ja, aber auch taubstumm? Das machte immer mehr den Eindruck, nachdem Dinge vorgefallen waren, die gesetzlich gesehen nicht einmal gedeckt waren. Ich wollte meiner Mutter aus der Hölle helfen - und darüber hinaus die auch aus Gutachtensichten, unnötige und nervtötende gesetzliche Betreuung zu einer endgültigen Beendigung führen. Aus meinem weit verzweigten Bekanntenkreis (Freunde und Kollegenkreis) sind mir allen Übels weitere derartige Fälle bekannt - die inzwischen seitens gesetzlicher Betreuungen auch strafrelevante Ausmaße angenommen haben - Fälle, die den zuständigen Gerichten ebenfalls bekannt sind und darüber hinaus nichts passiert. Mit meiner Autorenarbeit wollte ich die Geschichte meiner Mutter erzählen und andere eindringlich davor warnen, welche Konsequenzen (eigentlich nur negative) auf einen zukommen, sofern man sich eine gesetzliche Betreuung ins Haus holt. Ein Thema, dass in der deutschen Gesellschaft viel zu unterrepräsentiert ist - das ändere ich!"
Das Wichtigste über Ronny B. Koseck
Ronny B. Koseck ist als Anatom, Forensiker, Künstler und Schriftsteller bekannt. Zu seinen bekanntesten Buchwerken gehören unter anderem zahlreiche Anatomiebücher wie "Anatomia Humana, The Anatomy of Humans" oder auch das "Diarium Anatomicum". Geschrieben hat er aber auch schon philosophische Werke wie "VLUT" und einen gesellschaftskritischen Roman namens "Familie Lad".
Weitere bedeutsame Arbeiten sind aus dem Bereich der Forensik bekannt. Darunter auch als Erfinder von neuen forensischen Methoden und Testkits. Persönlich kennt man ihn (passend dazu) als "Kämpfer für die Gerechtigkeit".
Geboren in Hamburg. Lebt in Hamburg. Hat eine ihm unbekannte Halbschwester namens Diana Koitzsch, die väterlicherseits abstammend ist.
Arlett Koseck, Mutter & Betroffene
"Mein besonderer Impuls dafür, meine Geschichte öffentlich zu machen ist der, dass ich nicht möchte, dass anderen Menschen das Gleiche passiert wie mir. Die Frau (gesetzl. Betreuerin) hat mich kaputt gemacht! Die ist mit mir umgegangen als sei ich ein Boxsack an dem sie ihren ganzen Lebensfrust loswerden konnte. Mehrfach hat sie mich wie Dreck behandelt, meine Anliegen nicht mal im Ansatz erst genommen und mich verbal zigmal persönlich angegriffen. Beim Gericht hat die Frau jedes Mal ihren Arsch retten können - das geht so nicht!"
Persönliche Worte von der Betroffenen einer gesetzlichen Betreuung in zitierter Weise:
"Ich hatte es noch nie einfach in meinem Leben. Aufgewachsen in der Demokratisch-Deutschen-Republik (DDR) unter einem Regime mit Spitzel und Stasi und einer eher schwierigen familiären Situation - einer Mutter die sich recht wenig um mich kümmerte und immer eher die Brüder im Mittelpunkt standen. Als 1989 die Mauer fiel flüchtete ich von Calbe über Berlin nach Hannover und kam in ein damals s.g. Begrüßungslager. Dort lernte ich den Vater von Ronny kennen. Ich damals 19 Jahre alt, er dagegen um die 15 Jahre älter - ein gestandener Mann der ebenfalls aus der DDR kam. Nach einigen Wochen in Hannover kam ich nach Hamburg - es hieß, dort solle alles besser sein - wie man dies in der DDR auch allgemein über Westdeutschland sagte. Die Beziehung damals eingegangen, entstand daraus im Jahr 1990 mein Sohn Ronny, der im Dezember 1990 geboren worden ist. Der Vater wurde zunehmend zu einem Tyrann, ein Pascher, der mich mehr oder minder als Untergebene gesehen hat.
Auch in der beruflichen Welt war es nicht immer leicht für mich - wie auch in persönlichen freundschaftlichen Beziehungen in denen ich immer wieder erkennen musste, dass es die Leute nicht ernst mit mir gemeint haben. Großem beruflichen Druck ausgesetzt, musste ich die Arbeit gesundheitsbedingt niederlegen. Schon dort hatte ich erfahren müssen, was Mobbing am Arbeitsplatz bedeutete. Viele Jahre später kam Ende 2019 die Pandemie Corona auf, die mir in meiner Instabilität den Rest gab. Immer wieder musste ich psychiatrische Einrichtungen und Kliniken besuchen, da es mir gesundheitlich schlecht ging. Im Jahr 2022 wurde dann von einem Arzt die gesetzliche Betreuung ins Spiel gebracht, die mich unterstützen sollte - nicht nur wegen der psychischen Situation. Kurz darauf wurde die gesetzliche Betreuung von einem Hamburger Betreuungsgericht festgestellt und angesetzt. Das das am Ende und mit den fortschreitenden Jahren aber so eine immense Belastung statt Entlastung für mich werden würde, ahnte ich zu dem Zeitpunkt nicht. Was folgte war für mich persönlich die Hölle - kam einer Entmündigung gleich, abgesehen davon, dass sich keiner für meine Belange interessierte - meine Bedürfnisse zwischenzeitlich nur so ausleben konnte wie zu Zeiten der Steinzeit. Ich bin froh einen Sohn zu haben, der mit der Zeit merkte, dass etwas nicht stimmte. Gemeinsam mit seiner Hilfe beschwerte ich mich beim zuständigen Gericht. Das denen das aber alles so scheiss egal war, konnte und wollte ich nicht glauben. Mittlerweile bin ich froh, dass mein Sohn die Möglichkeiten hat, meine Geschichte publik zu machen - denn ich selbst hatte nicht die Möglichkeiten und den Mut dazu zunächst auch nicht - um ehrlich zu sein."
Das Wichtigste über Arlett Koseck
Arlett Koseck (Jahrgang 1970) ist die Mutter von Ronny B. Koseck (Jg. 1990). Weitreichende Berufserfahrungen im Hygienegewerbe, darunter Krankenhäusern und Pflegeheime. Eine Frohnatur, der so schnell nichts aus der Fassung bringt.
Ein besonderes Händchen für Menschen mit Handicaps - arbeitet inzwischen gesundheitsbedingt auf dem 2. Arbeitsmarkt u.a. in einem Betrieb, in dem Airbus-Flugzeugteile hergestellt werden. Wurde in den Jahren 2022 bis 2026 gesetzlich betreut.
Geboren in Calbe, Lebt seit dem DDR-Mauerfall 1989 in Hamburg und sieht die Stadt als Lebensmittelpunkt. Hat 5 Geschwister, die in Deutschland verteilt leben.
Dies ist das erste Buch an dem Sie mit Ronny B. Koseck gearbeitet hat. Ein ausdrücklicher Wunsch des Sohnes, damit eine psychische Verarbeitung stattfinden kann.
Im Moment läuft die gesetzliche Betreuung noch, so dass mit einem baldigen Ende zu rechnen ist, da entsprechende Maßnahmen eingerichtet worden sind. Auch aus diesem Grund, erfolgt eine Veröffentlichung des Buches erst ab Sommer 2026 um die am Verfahren beteiligten Personen zu schützen. Erst nach Beendigung des Verfahrens kann die Geschichte publiziert werden.
BOOK COMING SOON SUMMER 2026









